Presseinformation

Nordics trinken mehr Energy – und weniger Alkohol

29. April 2026

  • Klare Unterschiede zwischen nordischen und baltischen Märkten
  • Energy drinks und RTD Tee & Kaffee werden beim Konsumenten beliebter
  • Konsum verschiebt sich zwischen einzelnen Getränkekategorien

Die Unterschiede sind deutlich: 66 Liter Alkohol pro Kopf in den nordischen Ländern stehen 123 Litern im Baltikum gegenüber. Der europäische Durchschnitt liegt bei 73 Litern. Damit ist der Alkoholkonsum im Baltikum fast doppelt so hoch wie in Nordeuropa. Das ist eine Erkenntnis aus der „BrauBeviale meets Europe“-Tour, die am 29. April 2026 in Kopenhagen startet. Auch bei alkoholfreien Getränken und einzelnen Kategorien wie Energy oder alkoholfreiem Bier verlaufen die Entwicklungen unterschiedlich.

Beim Pro-Kopf-Konsum alkoholischer Getränke liegen die nordischen Länder laut Statista Market Insights mit rund 66 Litern im Jahr 2025 unter dem europäischen Durchschnitt von 73 Litern, während die baltischen Märkte mit etwa 123 Litern deutlich darüber liegen. 

In den nordischen Ländern verläuft die Entwicklung beim Pro-Kopf-Verbrauch alkoholfreier Getränke weitgehend parallel zum europäischen Niveau von knapp 177 Litern, liegt mit nahezu 123 Litern jedoch darunter. Die baltischen Märkte erreichen rund 132 Liter und zeigen mit einem erwarteten Anstieg in den kommenden Jahren eine dynamischere Entwicklung.

Wachstumskategorien: Energy und RTD

Besonders auffällig sind die Entwicklungen in einzelnen Kategorien. Beim Pro-Kopf-Konsum von Energy- und Sportgetränken liegt Europa 2025 bei rund 6 Litern. Die nordischen Länder erreichen mit etwa 11 Litern Pro-Kopf-Verbrauch deutlich höhere Werte, die baltischen Märkte wiederum mit rund 4,5 Litern niedrigere. Ein ähnliches Muster zeigt sich bei RTD-Tee- und Kaffeegetränken.

Beim alkoholfreien Bier bleiben die nordischen Märkte mit rund 1 Liter pro Kopf unter dem europäischen Niveau sowie unter den baltischen Werten mit jeweils bis zu 3 Litern. Der vergleichsweise geringe Konsum weist auf Entwicklungsspielraum hin – sowohl für innovative Getränkehersteller als auch für Brauereien bei der Weiterentwicklung alkoholfreier Biervarianten.

Konsum folgt dem Anlass – nicht mehr der Kategorie

Die Unterschiede im Konsum zeigen sich nicht nur zwischen den Regionen, sondern auch innerhalb der Kategorien. In Kopenhagen beschreibt Paul Bremer vom Rheingold Institut den Wandel als Verschiebung hin zu neuen Erwartungen an Getränke: „Konsum orientiert sich weniger an klassischen Kategorien und stärker an individuellen Bedürfnissen, Nutzungssituationen und zusätzlichen Funktionen.“

Für Hersteller entstehen daraus Ansatzpunkte, bestehende Angebote weiterzuentwickeln und neue Produkte gezielt in bestehende Strukturen einzubinden. Die „BrauBeviale meets Europe“-Tour greift diese Entwicklungen in den einzelnen Märkten auf – und führt sie vom 10. bis 12. November 2026 in Nürnberg mit dem breiten Angebot der Aussteller entlang der gesamten Wertschöpfungskette zusammen: von Rohstoffen bis zur Maschinentechnik.

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Seden Kantarci, PR Managerin

Seden Kantarci, PR Managerin

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